Geoinjektion von soil.care

Bei der Bodenbelüftung und Geoinjektion wird eine Belüftungs- und Injektionslanze mittels eines Presslufthammers in den Untergrund eingetrieben. Die Lanze kann hierbei bis zu zwei Meter lang sein. Im Bereich der verdichteten Bodenhorizonte wird dann durch das schlagartige freisetzen von Pressluft der Boden im Umfeld der Lanze aufgelockert.
Die Geräte der Fa. Vogt Baugeräte sind hierbei im Bereich der Geoinjektion führend. Ausgereifte und durchdachte Details sorgen für störungsarmes und problemloses Arbeiten. Mit dem Geoinjektor maxi kann unmittelbar nach der Untergrundlockerung das Stützgranulat und ggf. auch weitere Bodenhilfsstoffe in die entstandenen Hohlräume eingeblasen werden.


Zur Drucklufterzeugung verwenden wir einen speziell angepassten Kompressor von Kaeser mit aufwendiger Druckluftaufbereitung und lebensmittelrechtlich zugelassenem Öl in der Verdichter-stufe. So erfüllen wir die Anforderungen der Bodenschutzverordnung und können z.B. auch in Wasserschutzgebieten arbeiten. Durch die große Leistungsfähigkeit des Kompressors ist ein unterbrechungsfreies Arbeiten sichergestellt. Der hocheffiziente Dieselmotor sorgt für treibstoffsparendes und vergleichsweise leises Vorgehen.
Dank der großvolumigen Pufferschläuche kann der eigentliche Arbeitsort bis zu 70 m entfernt vom Kompressorstandort sein. Für schlecht zugängliche Arbeitsbereiche verfügen wir zudem über Allradfahrzeuge.
Der Geoinjektor maxi wiegt dagegen nur ca. 70 kg und ist damit auch in den kleinsten und unzugänglichsten Bereichen einsetzbar. Mit der Luftbereifung hinterlässt er auch auf nassen Böden nur minimalste Spuren. So kommt es in keinem Fall zu erneuten Bodenschadverdichtungen durch unseren Einsatz.


Als geschulter Terrafit Partnerbetrieb befinden wir uns immer auf dem aktuellen Stand und beziehen ausschließlich zugelassene und erprobte Bodenhilfsstoffe. Regelmäßiger Austausch und Weiterbildungen sichern die Qualität unserer Arbeit.
Neben dem eigentlichen Stützgranulat (Terramol, ein gebranntes Algen-Kieselgur) lassen sich diverse andere Bodenhilfsmittel zum Einsatz bringen. Neben angepassten Dünge-komponenten und pH-Wert regulierenden Zusatzstoffen ist auch der Einsatz von Mykorrhiza, Huminpräparaten oder Pflanzenkohle möglich.


Mykorrhiza sind symbiotische Pilze welche an nahezu allen Gewächsen der Erde vorkommen. Sie sorgen für eine erheblich verbesserte Nährstoff- und Wasserverfügbarkeit an den Wurzeln. Im Gegenzug erhalten sie hierfür Kohlenhydrate von der Wirtspflanze. In gestörten Bodengefügen sind diese Symbionten aber zumeist nicht mehr vorhanden. Hier erfolgt dann eine gezielte Impfung mit dem Geoinjektionsverfahren.